Über uns ...

Eine der spannendsten und zugleich auch hoffnungsvollsten Bewegungen in der Landwirtschaft von heute, ist die Rückkehr zur Rinderhaltung im Gras auf der Weide.

Wir denken das dies für die Zukunft richtungsweisend sein wird, denn es ist unserem Verständnis nach die günstigste und vor allem die gesündeste Art Rinder zu halten und somit letztendlich natürliches Fleisch zu produzieren. Wir bewirtschaften einen Landwirtschaftlichen Betrieb mit Mutterkuhhaltung auf reinen Grünlandflächen, zum Teil auch in Naturschutzgebieten, um die Landschaft offen zu halten.

Von Ende März bis Anfang Dezember, je nach Witterungsverhältnissen, laufen unsere Tiere auf den Weiden. In den Wintermonaten sind sie zum Schutze vor der Witterung in einem Laufstall untergebracht, wo sie mit Heu und Grassilage gefüttert werden. Die Kälber kommen ganzjährig zur Welt, die meisten aber vom Frühjahr an bis zum Sommer. Um uns das Handling mit den Tieren zu erleichtern, halten wir mehrere kleine Herden mit Kühen und Kälbern sowie einem Zuchtbullen.
Dieses System fördert unserer Erfahrung nach die Ruhe und Ausgeglichenheit unter den Tieren und zu uns als Halter und hat als positiven Nebeneffekt einen genetischen Vorteil durch den Einsatz von guten Zuchtbullen unterschiedlicher Rassen.

Neben der Zucht von Brahmans haben wir uns auch der Zucht von Maine Anjous verschrieben.
Den Grundstock für unseren Bestand an Maines legten wir 2008. Nachdem wir die Möglichkeit hatten aus einer Zucht- und Betriebsaufgabe eine Herde Maine Anjous zu kaufen, sowie durch Zukäufe von einem weiterem Züchter hier in Deutschland, entwickelte sich rasch eine imposante Herde die heute ca. 34-38 reinrassige Tiere umfasst. In dieser Herde ist der größte genetische Pol rein französisch gezogen.

Am meisten fasziniert uns bei der Rasse ihr  äußeres Erscheinungsbild, was normal auch für jeden anderen Fleischrinderzüchter ein beeindruckendes Erlebnis sein dürfte. Gewaltige Tiere, mit einer stoischen Ruhe und einem total ausgeglichenem Charakter. Aber auch die enorme Fleischleistung spricht für sich. Da die Tiere ein etwas höheres Geburtsgewicht haben, als verschiedene andere Fleischrassen, kann es hin - und wieder zu schwereren Geburten kommen. Aus diesem gegebenem Grund lassen wir unsere Kühe und Rinder im Frühjahr zum Abkalben kommen, da die Kontrolle der zur Geburt anstehenden Tiere im Stall wesentlich leichter ist und eine eventuelle Geburtshilfe schneller gewährleistet ist.

An die Fütterung stellen Maine Anjous eigentlich keine großen Ansprüche. Man kann sie extensiv halten und füttern, also Sommerweide und im Winter Gras und Heu. Intensiv gefüttert sind sie aber zu immensen Fleischleistungen fähig. Wir haben unsere Tiere auch schon in ganzjähriger Freilandhaltung gehabt, was uns auch überzeugte und uns die Robustheit der Rasse bestätigte.
Ebenfalls überzeugen uns die Kreuzungstiere, welche wir für den kommerziellen Absetzermarkt mit ihnen produzieren. Angepaart haben wir sie schon mit Weiß Blaue Belgier, Limousin, Pinzgauer, Simmentalern, Charolais und Brahmans.

Da wir genetisch hornlose Tiere bei allen Rassen favorisieren, haben wir uns für die Zukunft es als nächstes Ziel gesetzt, genetisch hornlose Maine Anjous zu züchten, um eine steigende Nachfrage nach Hornlosgenetik zu bedienen. Hornlose Tiere, egal welcher Rasse, sind ruhiger und umgänglicher untereinander und erleichtern zusätzlich auch dem Halter die Arbeit mit den Tieren enorm.
Reinrassige genetisch hornlose Maine Anjous findet man in Europa nicht. Will man hornlose Tiere mit Herdbuchführung finden, muss man auf dem nordamerikanischem oder australischem Kontinent suchen, wobei die meisten Tiere dort entweder einfarbig schwarz oder dunkelrot sind. Dies ist gekommen durch die Einkreuzung von Angusbullen. Reinrassige Tiere die genetisch hornlos sind und die traditionellen Originalfarben rot und weiß besitzen, gibt es nur vereinzelt und bei ganz wenigen Züchtern.

Wie auch bei unseren Brahmans sind wir bei der Suche nach hornlosen Maines bei einem Züchter in Kanada fündig geworden, der auch gewillt ist mit uns zusammen das Projekt -Polled Maines in Europe- zu stemmen und zu verwirklichen. Neben den ersten genetisch hornlosen Tieren in rot und weiß, welche wir schon aus unserem privatem Zuchtprogramm besitzen, werden wir die Hornloszucht mit eingetragenen Herdbuchtieren aus Kanada weiter vorantreiben, in der Hoffnung das unsere Bemühungen zu unserem Ziel führen- genetisch hornlose Maine Anjous -  für Menschen, Züchter und Landwirte, die Freude und Spaß an dieser tollen Rasse haben.


 

 


Hauck-Opitz GbR

Rhönstraße 5
D-36391 Sinntal-Oberzell

Tel: ++49 (0)6664-40101
Fax: ++49 (0)6664-9110876
Cell 1: ++49 (0) 152 09486007
Cell 2: ++49 (0) 171 8362528










Besuchen Sie auch unsere Website: